Blick auf die Indikatoren

24.07.2009

Beide Indikatoren befinden sich weiterhin im Longmodus.



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Der BPI (Bullish-Percent-Index) nähert sich zwar mittlerweise dem überkauften roten Bereich, steht aber nach wie vor in einer bull-confirmed X-Säule.
Also: weiterhin long.





Der Over50 ist inzwischen in den roten Bereich eingedrungen.

Beide Indikatoren haben die Aufwärtsbewegung korrekt indiziert.
Aufgrund der heftigen Up-Bewegung ohne Korrekturen (Shortsqueeze) bin ich leider unterinvestiert - die Emotionen, ja...ja.

Jedenfalls werde ich jetzt nicht in Kaufpanik verfallen.

Grüsse, Peter

Korrektur überfällig

22.07.2009

Sieben weisse Kerzen in Folge hatten wir schon länger nicht mehr im Dax.
Widerstand knapp unter 5.200.

Vor weiteren Engagements will ich jetzt erst einmal eine kleine Korrektur in Richtung 4.900 sehen.




Grüsse, Peter

Kauf Cenit

21.07.2009

Heute wurde eine weitere Position eröffnet; in Cenit.

Cenit absolvierte einen Pullback an die Ausbruchslinie des Triple-Tops sowie an die interne Trendline.
Im übrigen gelten dieselben Kriterien wie beim gestrigen Infineon-Kauf.





StoppLoss bei 3,50 €.
Ich habe die Position untergewichtet: Kauf 150 Stück zu 4,25 €.

Grüsse, Peter

Kauf Infineon

20.07.2009

Heute wurde eine Position in Infineon eröffnet.

Begründung:
BPI im Longmodus
Infineon generierte per Spread-Triple-Top ein Kaufsignal; heute erfolgte ein Pullback an die Ausbruchslinie
Aktie notiert über der Bearish-Resistance-Line
Aktie notiert über der Bullish-Support-Line
Sektor im Up-Modus
Relative Stärke des Sektors: positiv





StoppLoss setze ich (relativ weit) auf 1,82.
Daraus resultiert, bei einem Risiko von ~ 1 %, der Kauf von 150 Stück zum Kurs von 2,87 €.

Grüsse, Peter

BPI - Long

18.07.2009

Der Bullish-Percent-Index drehte in eine X-Säule.


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Damit sind wir zurück im Bull-Confirmed-Status.

Der Dax hat den kurzfristigen Abwärtstrend gebreakt und unterstützt damit die bullishe Ausrichtung; auch wenn über kurz oder lang erst einmal eine Korrektur des vehementen Anstiegs der zurückliegenden Woche anstehen sollte.




In der kommenden Woche werde ich die eine oder andere Longposition in jenen Werten aufbauen, die entsprechende Kaufsignale generierten.
Da mir das Potential nach oben begrenzt zu sein scheint, wird die Gesamtpositionierung allerdings eher unterdurchschnittlich ausfallen.

Die letzte noch verbliebene Shortposition, Heidelberger Druck, wurde ebenfalls ausgestoppt.

Ed Seykota`s in diesem Video angesprochene Regel Nr. 4 - Use Stops - hat, in Kombination mit vernünftigem Moneymanagement, zu einem insgesamten nur minimalem Verlust bei den zuletzt eingegangenen Positionen geführt. Siehe Musterdepot.

Grüsse, Peter

Und auch die Allianz

17.07.2009

Die noch verbliebene zweite Hälfte der Position wurde mit Erreichen von 69,- € ausgestoppt.
Details im Musterdepot.

Grüsse, Peter

MAN ausgestoppt

16.07.2009

Bei MAN wurde der Stopp ausgelöst und die Position geschlossen.
Details im Musterdepot.

Der Dax hat inzwischen den Widerstandsbereich 4.950/5.000 Punkte erreicht.



Der BPI (Bullish-Percent-Index) befindet sich weiterhin im Shortmodus.

Grüsse, Peter

StopLoss nachgezogen

14.07.2009

SL Allianz: 69 €
SL MAN: 45 €

In beiden Fällen gilt, dass bei Erreichen der StopLoss-Marken die vorhergehende X-Säule um 1 Kästchen überschritten und die Bearish-Resistance-Line gebreakt wird.







Grüsse, Peter

Ausstiegsvarianten

12.07.2009

Der Einstieg in eine Position ist im P&F-Charting klar geregelt:
Eine X-Säule wird, im einfachsten Fall, um 1 Kästchen überschritten, zeigt positive relative Stärke und befindet sich im Trend (Shortpositionen entsprechend).

Beim Ausstieg aus einer Position hingegen, hat man die Qual der Wahl zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten.

Folgende Ausstiegsvarianten sind mir bekannt:

-- Gegensignal

-- Break der Haupt-Trendline

-- High Pole/Low Pole

-- Erreichen des per Count errechneten Kurszieles

-- Erreichen eines Widerstandsbereiches

-- Fixed Profit Target (nach Weber & Zieg; siehe Bücherliste): Der Wert steigt um eine bestimmte Anzahl von Kästchen (8 bis 12), bei deren Erreichen er dann verkauft wird.

-- Up 10, down 3 and out (Weber & Zieg): Wenn der Kurs um eine bestimmte Mindestanzahl von Kästchen gelaufen ist, also beispielsweise um 10, und dann in eine neue Säule dreht, wird die Position geschlossen.
Der Unterschied zur vorherigen Variante: Der Wert kann also durchaus um z.B. 19 Kästchen steigen, bevor er dreht und wird erst dann verkauft.

-- Variables Profit Target (Weber & Zieg)
Berechnung: Addition der Anzahl der Kästchen der letzten 3 Reihen, dividiert durch 3 (= Durchschnitt) und anschliessend multipliziert mit 1,5. Das Ergebnis wird zur Signalbox addiert und ergibt das Kursziel, bei dessen Erreichen die Position geschlossen wird.

Es gibt also Ausstiegsregeln sowohl für schnelle Gewinnmitnahmen, als auch für etwas längerfristig angelegtes Trendriding.

Grüsse, Peter

TUI-Position geschlossen

10.07.2009

Die Aktie nähert sich dem Unterstützungsbereich zwischen 4 bis 3,75 €.

Da der Wert sich innerhalb kurzer Zeit recht heftig in die erwünschte Richtung bewegt hat, nehme ich hier zunächst Gewinne mit.
Details im Musterdepot.



Grüsse, Peter

Blick auf den Dax

10.07.2009

Der Chart zeigt:



Der Index befindet sich:

-- Unter der Bearish-Resistance-Line
-- Oberhalb der Bullish-Support-Line
-- Steht auf einem P&F-Sell-Signal
-- Findet Unterstützung bei 4.500
-- Widerstand bei 4.950 bzw. 5.000 Punkten

Die beiden Indikatoren BPI und Over50 indizieren weiterhin den Shortmodus, wobei der Over50 schon recht weit gelaufen ist.

Grüsse, Peter

Die "richtige" Kästchengrösse

08.07.2009

Die Aussagekraft eines Point-and-Figure-Charts wird wesentlich durch die Wahl der Boxgrösse mitbestimmt.
Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:

-- Dorsey hält sich an die von Cohen eingeführten Vorgaben, die sog. Chartcraft-Einstellung
-- DuPlessis hat ein Faible für die logarithmische 2%-Einstellung
-- Bull`s-Eye Broker bietet, neben der Chartcraft-Variante, die eigene BEB-Einstellung (und darüberhinaus die Möglichkeit, jeden absoluten sowie jeden logarithmischen Wert selbst zu bestimmen).

Doch welche Kästchengrösse ist die richtige?

Die folgenden drei Charts der IVG mit den o.a. verschiedenen Kästchenvarianten sollten eine Antwort auf die Frage liefern.








Ergo: Die richtige Boxgrösse gibt es nicht.

Es kommt auf die individuelle Intention des Anlegers an, für welche Kästchengrösse er sich entscheidet.

Der Langfristinvestor wird sich für die traditionelle Chartcraft-Einstellung entscheiden; der eher kurzfristig agierende Anleger für eine der beiden anderen Kästchengrössen.

Grüsse, Peter

Heidelberger Druck - Short

07.07.2009

Habe eine Shortposition in Heidelberger Druck eröffnet.

HD hat genau das absolviert, wovon ich heute morgen bezüglich IVG sprach:
Eine schöne Pullback-Bewegung (siehe Chart).



Begründung für die Eröffnung einer Shortposition:

-- Gesamtmarkt noch immer im Shortmodus (BPI und Over50 beide negativ)
-- HD sowohl unter der BearishResistance- als auch unter der BullishSupportLine
-- TripleBottom-Signal (siehe Beitrag vom 6.7.)
-- Relative Stärke zum Index negativ
-- Sektorindex in einer O-Säule

StopLoss bei 4,3 €.

Geordert wurden 300 Stück des Zertifikates BN2HDD zum Kurs von 5,35 €.

Damit liegt das Risiko, bezogen auf das Gesamtkapital, wie immer bei ca. 1 % - womit mein dringend benötigter Schönheitsschlaf gewährleistet ist.

Grüsse, Peter

IVG

07.07.2009

IVG generierte gestern ein schönes TripleBottom-Shortsignal.


(Bei Aktien immer 3er-Umkehr und Tageshöchst-/Tiefstkurse)

Allerdings verlor der Wert allein am gestrigen Tag über 10%; das ist mir etwas zu heftig.

Ich warte deshalb auf einen Pullback - wenn er denn kommt.

Grüsse, Peter

TripleTop - TripleBottom

06.07.2009

Die beste P&F-Formation, so schreibt A.W. Cohen in seinem Mitte des vorigen Jahrhunderts erschienenem Klassiker Three-Point Reversal Method of Point & Figure Stock Market Trading, ist das Dreifachhoch im Bullmarket und der Dreifachboden im Bearmarket.

Zur Begründung verweist er u.a. auf folgende statistische Ergebnisse:

TripleTop: Profitabel in 87,9 % aller Fälle
TripleBottom: Profitabel in 93,5 % aller Fälle.

Diese Ergebnisse liegen über dem Durchschnitt aller P&F-Formationen und entsprächen einer exzellenten Trefferquote.

Cohen gibt folgende Anregung: "By restricting one`s trading to this formation, average profit should be increased and the average loss should be smaller."

Mit der von mir eingesetzten - ganz hervorragenden - Software "Bull`s-Eye Broker" ist es problemlos möglich, zunächst einmal den gesamten Aktienpool auf diese Formation hin scannen zu lassen, bevor weitere Suchläufe nach anderen Formationen gestartet werden.

Grüsse, Peter

Mit TUI Richtung Süden

03.07.2009

Habe heute eine Shortposition in TUI eröffnet.

Begründung:

-- Ausbruch aus Triple-Bottom-Formation; verstärkt durch fallende Tops
-- Kurs liegt unter der Bearish-Resistance- und unter der Bullish-Support-Line
-- Relative Stärke der Aktie zum Index ist negativ
-- Branchenchart ist negativ
-- Relative Stärke des Sektorindex zum Gesamtmarkt ebenfalls negativ


(Umkehr: 3er - Tageshöchst- /Tiefstkurse)

Gekauft wurden 100 Stück des Zertifikates CM0CGM zum Kurs von 10,77 Euro; siehe Musterdepot.

Und wenn TUI Kurs in Richtung Norden nimmt?

Na ja - dann bin ich halt um 1 % ärmer.
So - what shall`s (wie die Ostwestfalen sagen).

Grüsse, Peter

Allianz: Hälfte ausgestoppt

02.07.2009

Bei Allianz hat das erste StopLoss bei 67 gegriffen; Details dazu im Musterdepot.

Für die Restposition gilt weiterhin das SL bei 70 Euro.

Grüsse, Peter

Porsche & Gier

01.07.2009

Porsche, Hersteller luxuriöser Penis-Prothesen, sorgt dieser Tage bekanntlich für die eine oder andere Meldung:

Wiedeking, der Porsche-King, hat das Unternehmen vor die Wand gefahren.
Ähnlich gründlich, wie es von einem testosteronüberfluteten 18-jährigen Fahranfänger zu erwarten ist, dem man einen Porscheschlüssel in die Hand drückt.

Totalschaden.
Wollte VW schlucken und ist daran (fast) erstickt.

Ein Typ der meint, seine Arbeitsleistung rechtfertige ein Jahreseinkommen von 77 Millionen Euro, tappt in die Falle namens:

G - I - E - R

Mehr und immer mehr haben wollen. Mehr Kohle, mehr Macht, mehr Ruhm.
Risikoanalyse? Worst-Case-Szenario-Strategien?
Fehlanzeige!

Man mag auf dem Weg zum Spitzenmanager einiges lernen - die eigenen Egotrips zu benennen gehört offensichtlich nicht dazu.

Gier frisst Hirn.

Was hat das mit Traden zu tun?
Gier zählt, ebenso wie Angst und Rechthaberei, zu den Feinden von uns Tradern.
Diese Emotionen schlummern in uns allen - sie müssen kanalisiert werden. Unbedingt.

Wer das nicht schafft, hat schon verloren!

Der Weg dahin:
Diszipliniertes Umsetzen der Handelsregeln bei Einhaltung vernünftiger Risiko- und Moneymanagementregeln.

Disziplin. Yeah.

Grüsse, Peter